Dominion – Spiel des Jahres 2009
Erstellt von Onlineshopping am Dienstag 22. September 2009 | 143 views
Heute möchte ich das Spiel des Jahres 2009 vorstellen. Der Kritikerpreis Spiel des Jahres ist ein vergebener Preis für deutschsprachige Brett- und Kartenspiel-Neuheiten. Diesen Preis gibt es seit 1979 und er gilt als die weltweit bedeutendste Spieleauszeichnung. Seit 2001 wird auch das Kinderspiel des Jahres ausgezeichnet. Der Preis wird von einer Jury vergeben, die sich aus (zurzeit zwölf) Fachjournalisten zusammensetzt, die für deutschsprachige Publikumsmedien als Spielekritiker arbeiten. Die Jury-Mitglieder werden von der Jury selbst berufen.
Dominion ist ein Kartenspiel von Donald X. Vaccarino, welches beim Hans im Glück Verlag erschienen ist. Das vom Hersteller empfohlene Alter für Dominion liegt bei 8 Jahre und aufwärts. Alle Spieler sind Herrscher eines Königreiches und starten mit ein wenig Geld und Ländereien-Karten. Im Laufe des Spiels erhalten die Spieler die Möglichkeit, ihr Reich auszubauen. Derjenige Spieler mit dem punkteträchtigsten Ausbau seines Reiches gewinnt das Spiel. Wissenswertes nebenbei: Als Dominion wurden ab Anfang des 20. Jahrhunderts offiziell die sich selbst verwaltenden Kolonien des Britischen Reiches bezeichnet.
Zum Spiel selbst hier die Produktbeschreibung: Dominion”Spiel des Jahres 2009″Du bist ein Monarch, genau wie deine Eltern zuvor – Regent eines netten kleinen Königreiches mit Flüssen und immergrünen Ländereien. Doch anders als deine Vorfahren hast du Hoffnungen und Visionen. Du willst mehr! Mehr Flüsse, mehr immergrüne Ländereien. Du willst ein Imperium, dein Dominion! “Dominion” ist kein konventionelles Brettspiel, es besteht vielmehr aus 500 Aktions-, Geld- und Siegpunkt-Karten. Davon kommt in jeder Partie nur eine kleine, immer wieder neu zusammengestellte Auswahl zum Einsatz. Jedes Spiel verläuft daher anders; Taktik und Strategien wechseln von Partie zu Partie. Als Grundausstattung erhält jeder Spieler zu Beginn 10 Karten. In der Mitte des Tisches liegen weitere Stapel von Karten, die man im Laufe des Spiels erwerben kann. Ein Spielzug ist denkbar einfach: Vom eigenen Kartenstapel die obersten 5 auf die Hand nehmen, Karten ausspielen, neue Karten kaufen, ausgespielte und restliche Handkarten auf die Seite legen. Ist der eigene, verdeckte Kartenstapel aufgebraucht, werden alle ab- bzw. zur Seite gelegten eigenen Karten gemischt und bilden den neuen verdeckten Nachziehstapel. Man sieht also: Nicht nur neu erworbene Karten bereichern nach und nach die eigene Kartenauswahl; in aller Regel gehen auch einmal ausgespielte Karten nicht verloren. Tendenziell wächst der eigene Kartenstapel stetig an, was durchaus nicht zwangsläufig gut, sondern unter Umständen auch sehr lästig und hinderlich sein kann. Dieser Mechanismus ist die eigentliche große spielerische Innovation, die “Dominion” bietet. Gut, dass es auch Karten gibt, mit deren Hilfe sich die eigene Auswahl an Karten immer wieder verschlanken lässt. Am Schluss gewinnt, wer die meisten Siegpunkte aus seinen Karten ziehen kann. Doch in der ersten Spielphase sind diese Punkte eher störend. Man darf nur den rechten Zeitpunkt nicht verpassen, von dem an es auf Siegpunkte umzusatteln gilt. (weiter…)
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