Die Klassiker unter den Brettspielen
Erstellt von Onlineshopping am Sonntag 25. Oktober 2009 | 575 views
Nun ist es schon Ende Oktober und wie so oft wird es schneller Weihnachten sein, als uns lieb ist. Deshalb mache ich mir schon diverse Gedanken über Weihnachtsgeschenke und bin dabei auf Brettspiele gestoßen. Nun Brettspiele gibt es viele, heute möchte ich hier erst einmal die Klassiker vorstellen, die vielleicht jeder kennt, aber noch jeder sein Eigen nennt, und somit vielleicht auch eine nette Idee für ein Weihnachtsgeschenk darstellen.
Beginnen möchte ich den Reigen mit dem Klassiker aller Brettspiele: Die Siedler von Catan ist ein Spiel von Welten und Entdeckern. Das Spiel ist ein 1995 im Kosmos-Verlag erschienenes Brettspiel von Klaus Teuber. Es hat einige Auszeichnungen erhalten wie: Spiel des Jahres 1995, Deutscher Spielepreis 1995, Essener Feder 1995. In der konstruktiv-kooperativ aufgebauten Simulation erbauen die Spieler auf der fiktiven Insel Catan Siedlungen, welche Rohstoffeinnahmen bringen, mit denen Straßen, neue Siedlungen und Städte gebaut sowie Ritter zur Verteidigung ausgeschickt werden können. Für erbaute Siedlungen und Städte erhalten die Spieler ebenso wie für die längste Handelsstraße und größte Rittermacht Siegpunkte. Gewinner ist, wer zuerst zehn solcher Siegpunkte erreicht. (weiter…)
Monopoly Deutschland – Das berühmte Spiel um Mieten, Macht und Moneten, hier als Deutschland Ausgabe mit den beliebtesten Städten und Wahrzeichen unseres Landes. Als Erfinderin gilt heute Elizabeth Magie Phillips, die das Spiel unter dem Namen The Landlord’s Game ausweislich einer Patentschrift im Jahr 1904 und erneut 1924 ins Leben gerufen hat. Ziel des Spiels ist es, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in die Insolvenz zu treiben. In dieser Edition kauft man Saarbrücken oder Heidelberg anstelle von Schloßallee und Badstraße und baut dort Häuser und Hotels. Bei Monopoly Deutschland gelten die bekannten Monopoly-Spielregeln, aber hier stehen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München neben Städten wie Lübeck oder Münster und kleinen Juwelen wir Augsburg oder Jena. (weiter…)
Trivial Pursuit ist der Quizspielklassiker. Ziel des Spiels ist es, durch korrektes Beantworten von Fragen aus verschiedenen Kategorien seinen Spielstein als erster mit allen sechs „Tortenstücken“ zu füllen. Auf über 20 Jahre Spielespaß kann der Quizklassiker Trivial Pursuit bereits zurückblicken. Die Ursprünge von Trivial Pursuit liegen im Dezember 1979 in Montreal. Als die Kanadier Scott Abbott, Willi Andersen und Chris Haney in gerade einmal 45 Minuten die Regeln, Ratekategorien und das Aussehen des Spielbretts von Trivial Pursuit entwickelten, hätten sich die Drei nicht träumen lassen, dass sie damit eines der erfolgreichsten Spiele des 20. Jahrhunderts kreiert hatten. Zunächst sah es auch eher so aus, als sei ihrer Spielidee nur ein kurzes Dasein beschieden. Erst 1982 erhielten die Spieleerfinder einen Kredit, der es ihnen ermöglichte, 20.000 Exemplare des Brettspiels zu vertreiben. Damit war der Siegeszug von Trivial Pursuit nicht mehr aufzuhalten. Das Spiel wird in 19 Sprachen und 33 Ländern angeboten und ist bereits über 88 Millionen Mal verkauft worden (Stand 2004). Im Laufe der Jahre sind von Trivial Pursuit zahlreiche Varianten und Ergänzungen erschienen, hier haben wir die Familien Edition. (weiter…)
Scrabble – ist ein Brettspiel für zwei bis vier Personen, bei dem die Spieler aus zufällig gezogenen Buchstaben Wörter legen und dabei die verschiedenen Bonusfelder auf dem Spielbrett nutzen müssen. Scrabble ist sicherlich genauso ein Klassiker wie Mensch ärgere dich nicht, Malefiz oder auch Monopoly. 1931 erfand der amerikanische Architekt Alfred Mosher Butts die Urform des Spiels, das er zunächst “Lexico” nannte. Die verschiedenen Häufigkeiten der Buchstaben soll Butts nach einer Legende der Titelseite der New York Times entnommen haben. Leider war die Zeit noch nicht reif für ein Spiel, das Glück aber auch die geistigen Fähigkeiten forderte. Butts erhielt kein Patent auf seine Erfindung und verkaufte nur rund 200 selbstgefertigte Exemplare. 1938 bekam das Spiel einen neuen Namen, “Criss-Crosswords” und einen eigenen Spielplan. Auch die Regeln wurden ein wenig verändert. Doch auch diese neue Version verkaufte sich schlecht. Erst 1948 begann der Siegeszug des Spiels. James Brunot, ein Anwalt, erfand den Namen “Scrabble” und meldete diesen beim Markenamt an. In den ersten vier Jahren verkaufte Brunot circa 90.000 Exemplare im Jahr. Seit ungefähr 1955 wurde “Scrabble” dann auch in Deutschland verkauft und hat sich zu einem Lieblingszeitvertreib der Deutschen entwickelt. (weiter…)
Risiko – ist ein von dem französischen Filmregisseur Albert Lamorisse erfundenes Brettspiel und gilt als ein Klassiker unter den Strategiespielen. Bei 2 bis 6 Spielern ist das Ziel des Spieles auf einer vereinfachten Weltkarte mit Ländern wechselseitig Länder und Kontinente in seinen Besitz zu bringen. Ziel ist es, je nach Auftrag einen oder mehrere Kontinente, eine bestimmte Anzahl Länder oder die ganze Welt zu erobern oder einen bestimmten Gegner komplett zu vernichten. Die Spieler entscheiden dabei nach strategischen Gesichtspunkten über die Platzierung und den Einsatz ihrer Armeen, während für den Erfolg der Schlachten die Größe der Armeen und das Würfelglück bestimmend sind. Risiko ist eines der weltweit bekanntesten Brettspiele. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wird in den meisten Ländern trotz der starken Konkurrenz durch neuere Spiele auch noch 50 Jahren nach seiner Ersterscheinung aufgelegt.
Nach über 25 Jahren darf in dem neuen Risiko Deluxe jetzt wieder “erobert” werden… Risiko eröffnet in dieser Deluxe Variante eine neue Spielewelt, neue Spielfiguren, ein modernes Spielbrettdesign, neuartige Missionen und diverse Regelerweiterungen. Die Missionskarten, die bislang viel Zufall ins Spiel brachten, liegen jetzt offen aus und jeder Mitspieler kann sich als Kommandant Sondereinheiten durch die Erfüllung von Spezialaufträgen verdienen. Drei verschiedene Spieloptionen bieten Abwechslung und verschiedene Schwierigkeitsgrade. (weiter…)
Carcassonne Carcassonne ist ein Legespiel von Klaus-Jürgen Wrede und Doris Matthäus. Erschienen ist das Spiel im Oktober 2000 im Münchner Verlag Hans im Glück. Benannt wurde das Spiel nach der Stadt Carcassonne in Frankreich, deren “Festungslandschaft” zum Thema des Spiels wurde. Doch in dem Spiel Carcassonne dreht sich nicht Alles um diese massive Befestigungsanlage, sondern auch um die weit verzweigte Landschaft, die sich ringsum erstreckt. In Carcassonne erstellen die Speier durch das Zusammenfügen von quadratischen Kärtchen gemeinsam eine Landkarte. Mit Gefolgsleuten können die Spieler Städte, Straßen, Klöster und Wiesen für sich beanspruchen und erhalten Punkte, wenn das jeweilige Gebiet abgeschlossen ist. Das Ende des Spiels ist erreicht, wenn keine unverbauten Spielkärtchen mehr verfügbar sind. Nach einer abschließenden Auswertung gewinnt derjenige, der die meisten Punkte für sich verbuchen konnte. Carcassonne ist sehr einfach zu erlernen. Im Jahr 2001 wurde Carcassonne mit dem Kritikerpreis “Spiel des Jahres” und dem “Deutschen Spielepreis” ausgezeichnet. Bisher hat es sich millionenfach verkauft und gehört damit zu den erfolgreichsten Autorenspielen. In der Zwischenzeit gibt es auch zahlreiche Erweiterungen. (weiter…)
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